Zwar ist der Begriff des Alters heute nicht mehr zeitgemäß, doch der Spruch „man kann sein Alter nicht verleugnen“ besaß noch nie so viel Aktualität.

Im achtzehnten Jahrhundert wurde man bereits mit vierzig Jahren als alt angesehen, zumal nicht einmal 4 %der Bevölkerung das sechzigste Lebensjahr erreichte.

Heute ist man im verwaltungstechnischen Sinne mit fünfundsechzig Jahren „alt“, wobei die Lebenserwartung bei der Frau gegenwärtig fünfundachtzig Jahre beträgt. Im Jahr 2001 hatten mehr als 21 % der Franzosen den letzten Lebensabschnitt erreicht.

Das Alter hat jedoch nichts damit zu tun, wie alt man sich fühlt. Wer kennt nicht mindestens eine Frau, die im Alter von siebzig, fünfundsiebzig Jahren (oder noch älter) immer noch eine lebhafte Aktivität an den Tag legt und erstaunlich rüstig ist?

Meine Großmutter, die der Tod mit einhundertzwei Jahren ereilt hat, war ein Muster an Vitalität.

An ihrem hundertsten Geburtstag wirkte sie sogar viel jünger als die meisten Achtzigjährigen, die zum Gratulieren gekommen waren. Neben der seelischen Verfassung ist jedoch auch die Ernährungsweise von entscheidender Bedeutung für die Lebensdauer, da sie den Alterungsprozess beeinflussen kann.

Der Natürliche Alterungsprozess
Zwischen dem sechzigsten und siebzigsten Lebensjahr ist der Organismus einer Reihe natürlicher Veränderungen ausgesetzt.