1. In der Wohnung und im Haus
Schimmel im Haus ist nicht nur für die Gesundheit schädlich; er kann auch die Bausubstanz angreifen. Schimmelpilze können tief ins Mauerwerk hineinwachsen und dieses regelrecht zerfressen.

Schimmelflecken an Tapete, Wandfarbe und in Kachelfugen sehen nicht nur hässlich aus, sondern sie können Anlass zur Qual für Allergiker werden. Erkrankungen der Atemwege, wie Bronchitis oder nie richtig abheilende Nebenhöhlenentzündungen, Dauerschnupfen, Atemnot, Asthma, Heiserkeit, oder auch Darmbeschwerden und sogar ständige Müdigkeit, Konzentrations-Störungen und erhöhte Anfälligkeit für Infekte können durch Schimmelbefall in der Wohnung ausgelöst sein. Es sind nicht einmal immer die Schimmelpilze selbst, die diese Probleme hervor- rufen, sondern die Sporen und Stoffwechselprodukte der Pflanzen und Bakterien, die sich auf dem Schimmelteppich ansiedeln.

Damit es gar nicht erst zur Schimmelbildung kommt, gibt es folgende Vorbeugungsmaßnahmen:
Richtig lüften: Der berechtigte Wunsch, eine Wohnung gegen die kalte Außenluft zu isolieren, hat auch den Nachteil, dass kein Luftaustausch mehr stattfindet. Sie werden kein Energieverschwender, wenn Sie Ihre Wohnung regelmäßig alle paar Stunden einmal durchlüften, indem Sie sämtliche Türen und Fenster für kurze Zeit auf Durchzug stellen.

Kältebrücken vermeiden: Fassen sich einige Teile an den Wänden kälter an als andere, dann besteht dort die Gefahr, dass sich besonders bei sehr warmen Räumen mit hoher Aufnahmefähigkeit für Feuchtigkeit (Luftfeuchtigkeit) Kondenswasser bildet. Das in der Luft gespeicherte Wasser schlägt sich nämlich an den kalten Wänden nieder. Endgültige Abhilfe schafft nur eine gute Isolation der Wand – am besten von außen.

Ist der Schimmel erst einmal da, raten wir bei der Beseitigung zu besonderer Vorsicht. Anti-Pilz- Mittel, die in verschiedenster Form angeboten werden, enthalten oft gesundheitsschädliche Chlorverbindungen und sind deshalb allenfalls für das Reinigen von Fugen in den Badezimmerkacheln geeignet. Unbedenklicher sind da schon Essigessenz (Achtung: nicht für Kachelfugen geeignet, da diese sich auflösen), alkoholhaltige Reinigungsmittel, 5%ige Sodalösung aus der Apotheke oder auch unser Produkt Kalweg HT, bei dem es sich um 50%ige Zitronensäure handelt.
Besonders geeignet ist aber auch unsere:

Anti-Schimmelpaste HT
2 EL Gruwash FIT
2 EL Proweiß spezial HT ca.
4 4 EL warmes Wasser

Verrühren Sie Gruwash und Proweiß spezial etwa eine Minute lang gründlich und geben Sie allmählich das Wasser hinzu. Es entsteht eine Paste, die Sie mit einem Pinsel oder einer Bürste auf die befallenen Stellen auftragen können. Lassen Sie sie eine halbe Stunde einwirken und spülen Sie danach gründlich mit klarem Wasser nach. Zum Abschluss noch mit etwas Kalweg HT nachwaschen. Bitte dabei Küchenhandschuhe anziehen, damit Ihre Haut nicht leidet.

Natürlich wirken solche Mittel ebenso wie die im Laden gekauften nur oberflächlich. Taucht der Schimmel immer wieder auf, muss seine Ursache beseitigt werden (Sanierung der Wand, Behebung eines Dachrinnenschadens an der Außenseite usw.).

2. In der Nahrung
Hier ist nicht vom Edelschimmel auf bestimmten Käsesorten wie Camembert die Rede, die dem Käse sein besonderes Aroma geben und absolut unbedenklich sind.

Schimmel in der Nahrung ist dagegen keine Lappalie. Wenn Sie zum Beispiel im Brot eine kleine Schimmelstelle entdecken, dann ist der Schimmel durch einfaches Abschneiden nicht beseitigt, weil sich unsichtbare Pilzfäden weit in das Brot hinein verzweigen können. Schneiden Sie die befallene Stelle deshalb sehr großzügig weg oder – noch besser – werfen Sie das betroffene Lebensmittel fort.

Bei Schimmel in der Nahrung handelt es sich meistens um den Typ Aspergillus flavus, der das berüchtigte Aflatoxin bildet. Dies kann schon in kleinen Dosen ein Krebs auslösender Stoff sein. Hinweise darauf bekam die Wissenschaft durch die erstaunliche Häufung von Darmkrebs bei Völkern, die extrem viele Erdnüsse essen. Bei Erdnüssen besteht die Gefahr, dass sich auf ihnen nach der Ernte Schimmelpilz niederlässt. Auch Pistazien sind oft davon befallen. Achten Sie darauf, dass diese unter dem Häutchen noch grün sind. Wir wollen Sie aber auch nicht in Panik versetzen. Ein Schimmelfleck in einer Scheibe Brot bedeutet noch keine unausweichliche Krebsgefahr.

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